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Schriften

Ariely, D. (2008): Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen München: Droemer (Gebunden, 316 Seiten)
Jeder, der Interesse an gut aufbereiteten wissenschaftlichen Experimenten hat, die zu einem großen Teil nicht eines gewissen Humors entbehren, sollte dieses Buch lesen. Mein Lieblingskapitel: "Die Kosten sozialer Normen." Bei Amazon bestellen.

Axelrod, R. (2009): Die Evolution der Kooperation. Oldenbourg: Scientia Nova (Paperback, 235 Seiten)
Ein Muss für alle, die sich häufig die Frage stellen müssen, ob Koooperieren oder Nicht-Kooperieren das erfolgreichere Verhalten ist. Axelrod hat in den 1970ern mit einem äußerst intelligenten Experiment die Tit for Tat Strategie als erfolgreichste Strategie herausgearbeitet. Aber Vorsicht: Die meisten Leute verwechseln sie mit "Wie du mir, so ich Dir" – ein großer Fehler. Bei Amazon bestellen

Böhle, F. et al. (2004): Die Bewältigung des Unplanbaren. Wiesbaden: VS Verlag (Paperback, 346 Seiten)
Ein wissenschaftliches Buch an der Nahtstelle von Nichtwissen und Intuition. Beide Begriffe tauchen so nicht auf, aber ihre Pendants: Das "Unplanbare" und das "erfahrungsgeleitete Arbeitshandeln". Böhle und seine Mitarbeiter vergessen nie den Praxisbezug, was sich in ihren Forschungsprojekten in Unternehmen zeigt. Bei Amazon bestellen

Böschen, S; Wehling, P. (2004): Wissenschaft zwischen Folgenverantwortung und Nichtwissen. Wiesbaden: VS Verlag. (Paperback, 199 Seiten)
Ein wichtiges Buch für all diejenigen, die sich für wissenschaftliches Nichtwissen interessieren. Bei Amazon bestellen

Liessmann, K. (2006): Theorie der Unbildung. Wien: Zsolnay. (Hardcover, 175 Seiten)
Wenn Sie so wie ich gerne den Begriff "Wissensgesellschaft" verwenden, dürfen Sie dieses Buch nicht verpassen. Das gilt verschärft, wenn Sie sich für unser Bildungssystem und den Wissenschaftsbetrieb interessieren. Bei Amazon bestellen

Schneider, U. (2006): Das Management der Ignoranz. Nichtwissen als Erfolgsfaktor. Wiesbaden: DUV (Paperback, 142 Seiten)
Die Grazer Professorin Ursula Schneider hat ein anspruchvolles Buch über Nichtwissen geschrieben. Es lehnt sich zum Teil an die "Laws of Form" von Spencer-Brown an. Spätestens jetzt ist klar: Dieses Buch braucht konzentrierte Aufmerksamkeit. Nichts für zwischendurch. Bei Amazon bestellen

Strulik, T. (2004): Nichtwissen und Vertrauen in der Wissensökonomie. Frankfurt, New York: Campus (Paperback, 215 Seiten)
Der Bielefelder Wirtschafts- und Organisationssoziologe Torsten Strulik hat mit diesem Buch meines Erachtens eines der Standardwerke über Nichtwissen in der Wirtschaft geschrieben. Mit drei ausführlichen Fallanalysen. Bei Amazon bestellen

Surowiecki, J. (2007): Die Weisheit der Vielen. Warum Gruppen klüger sind als Einzelne. München: Goldmann (Paperback, 384 Seiten)
Wer den Wert von Nichtwissen als zentralen Bestandteil von Gruppenintelligenz verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Surowiecki belegt ohne müde zu werden, dass Expertise alleine nicht ausreicht und das Zukunftsentscheidungen in die Hände von Vielen gehören und nicht der Unternehmensführung alleine obliegt. Bei Amazon bestellen

Taleb, N. (2008): Der Schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. München: Hanser (Hardcover, 441 Seiten)
Ein absolutes Muss für alle, die den Zusammenhang von höchst unwahrscheinlichen Zufällen und Nichtwissen tiefer verstehen wollen. Wenn Sie Freude an einem bissigen Stil haben, kommen sie voll auf Ihre Kosten. Wenn nicht, sollten Sie es trotzdem lesen. Bei Amazon bestellen

Willke, H. (2002): Dystopia. Studien zur Krisis des Wissens in der modernen Gesellschaft. Frankfurt: Suhrkamp (Paperback, 291 Seiten)
Eines der Bücher über Nichtwissen, die mich am meisten beeinflusst haben. Lohnenswert für alle, die gedankliche Tiefe zu diesem Thema erreichen wollen. Ich liebe es. Bei Amazon bestellen